Listen what we Have to say!
Die Antifascist Youth Dülmen stellt eine Gruppe junger Menschen dar, die es sich zur Aufgabe gesetzt hat, zu verhindern, dass Nazis und Konsorten Dülmen und Umgebung zu ihrer Homezone erklären. In den letzten Monaten konnte man im städtischen Straßenbild vermehrte rechte Agitation feststellen, auch wird z.b. das Freizeitbad „Düb“ als Anflugsziel für rechte Jugendliche aus Dülmen und Umgebung genutzt. Außerdem konnten Nazis in Dülmen ungestört zum Anlass der „Sommerwende“ eine Feier abhalten und dort ihrem absurden Germanenkult frönen. Dies sind nur einige Beispiele für die Erlebniswelt, die sich rechte Jugendliche in Dülmen aufbauen. Dem gilt es entgegenzutreten.
Wir wollen dem allgemeinen Trend, der, auch unter selbsternannten „unpolitischen“ und „linken“ deutschen Jugendlichen, herrscht, mit Deutschland kein Problem zu haben und unbeschwert die schwarz-rot-goldene Fahne zu schwenken eine Absage erteilen. Denn der als harmlos verklärte „schwarz-rot-geile“- Trend, ausgelöst durch die Weltmeisterschaft 2006, liefert den Nährboden für Rechtsradikale und Neonazis. Durch den salonfähig gewordenen Nationalismus getarnt als „Partyotismus“ gelangen heute immer mehr rechte Denkweisen in die Mitte der Gesellschaft und etablieren sich.
Dieses Phänomen ist bei weitem nicht erst seit der WM 2006 zu beobachten. Der „Schub nach rechts“, den die bundesdeutsche Gesellschaft nach dem Fall der Mauer nahm, ist kaum zu übersehen. Der nationale Taumel, in dem sich die Deutschen nach der Wiedervereinigung befanden, mündete in wöchentliche Anschläge auf das Leben von MigrantInnen und rassistische Asylgesetzgebungen. Dies zeigt welche Aggression und Gefahr der deutsche Nationalismus darstellt.
In einem ähnlichem nationalen Trunkenheitszustand wie Anfang der 1990er Jahre befindet sich ein Großteil der deutschen Bevölkerung nun bei großen Fußballturnieren und auch hier zeigt der deutsche Nationalismus häufig sein hässliches Gesicht in Form von rassistischen Gesängen, Pöbeleien und sogar Übergriffe die sich rund um die Public-Viewing-Meilen in den Städten finden lassen. Hier lässt sich die Schnittstelle zwischen „Partyotismus“ und „aggressiven Nationalismus“ erkennen.
Dem wollen wir uns entgegenstellen. Wir wollen keinen „Staatsantifaschismus“ betreiben der nur die extremsten Auswüchse des deutschen Nationalismus bekämpft aber Wurzeln und Ursachen des Problems unangetastet lässt. Sondern versuchen das Ganze zu analysieren und zu erfassen und eine Kritik zu formulieren.
Weiter wehren wir uns gegen das Verneinen des Existenzrechtes oder des mit diesem umittelbar verbundenen Verteidigungsrechtes des Staates Israel. Diese Rechte werden dem Staat, der den Holocaust-Opfern bzw. deren Nachkommen Schutz bieten soll, leider auch von vielen deutschen „Linken“ noch abgesprochen, was sich leider nicht nur im Tragen des Pali-Tuches äußert. Wir erkennen die wichtige Schutzfunktion Israels für die Jüdinnen und Juden an, die einen Staat als Schutz vor dem weltweiten Antisemitismus dringend benötigen. Für uns ist es unvorstellbar und mit antifaschistischem Engagement nicht zu vereinbaren, sich mit islamistischen, frauenverachtenden und antisemitischen Gruppen wie Hizbollah oder Hamas zu solidarisieren.
Realitäten verändern!
AFA Youth DLM!
5 Kommentare bis jetzt
Kommentieren
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <pre> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>


sinnvolle seite…
Kommentar von theolounge Juni 8, 2009 @ 5:03…zumindest, was ich in der selbstdarstellung gelesen habe….werde mal weiter lesen…
Kommentar von theolounge Juni 8, 2009 @ 5:05Ich finde gut, dass ihr so ein Angagement gegen die Nazis in Dülmen habt.
Dickes Lob !
Werde des öfteren mal auf die Seite schauen
Kommentar von nazisneindanke ;) September 2, 2009 @ 4:26http://www.die-linke-kreiscoesfeld.de/
ein dank geht auch an die cdu die uns unterstütz hast! auch ja wo war die antifa denn?
Kommentar von führe aus dülmen September 19, 2009 @ 10:51Ich frage mich warum die Partei der Arbeiterklasse eine Veranstaltung zu so einer Arbeitnehmer unfreundlichen Zeit durchführt. So wird die Revolution des Proletariats auf sich warten lassen.
Und hat die deutsche Jugend schon alle Arbeitsplätze an „Undoitsche“ verloren oder warum hat man um die Uhrzeit Zeits ich auf einen MArktplatz zu stellen und ein optisch hässliches Plakat zu entrollen.
People it’s summer time enjoy the last shinings.
Kommentar von Wayne Gretzki September 19, 2009 @ 7:25